Cyberangriff auf Ardenne Métropole, die Stadt Charleville-Mézières und ihr CCAS
Bei der Reihe von Cyberangriffen blieben auch Ardenne Métropole, die Stadt Charleville-Mézières und ihr CCAS (Centre Communal d’Action Sociale, kommunales Sozialzentrum) nicht verschont.
Anfang März wurden 2.000 Beamte durch einen Cyberangriff mit „Ransomware“ lahmgelegt und hatten keinen Zugriff mehr auf ihre Computer, Archive, Nachrichten oder Software.
„Ein sehr großer Teil unserer Server der IT-Infrastruktur wurde verschlüsselt, was das gesamte System in Schwierigkeiten brachte”, erklärt Philippe Pett, Leiter der IT-Abteilung der Stadt und des Ballungsraums.
Um das System wiederherzustellen, arbeitete das interne IT-Team mit Experten zusammen. Da jedoch die Backups beschädigt waren, nahm die Wiederherstellung der immateriellen Daten, die über einen langen Zeitraum hinweg erstellt worden waren, einige Zeit in Anspruch.
Nachdem die Anzeige erstattet worden war (am Tag nach dem Angriff), nahm sich die Staatsanwaltschaft Paris des Falls an. Sie beauftragte die Direction Centrale de la Police Judiciaire (Zentrale Kriminalpolizei) mit den Ermittlungen.
Bis heute wissen die Beamten immer noch nicht, ob Daten abgezogen wurden.
Es sei darauf hingewiesen, dass viele der von Cyberkriminellen gestohlenen Daten besonders wertvoll sind und im Dark Web sehr gefragt sind. Ein Beispiel hierfür sind die Daten einer Gehaltsabrechnung: vollständiger Name, Adresse und Sozialversicherungsnummer... Diese Informationen sind für Hacker, die sich auf Phishing spezialisiert haben, äußerst lukrativ, da sie sie zu Geld machen können, um ihre kriminellen Machenschaften zu finanzieren.















