Diese Information wurde von der renommierten Zeitung The Telegraph in einem Artikel vom 16. Dezember 2017 veröffentlicht: Laut Paul Taylor, ehemaliger Leiter der Cyberabwehr im Verteidigungsministerium, kaufen bestimmte Unternehmen heimlich Bitcoins. Ihr Ziel: Sie wollen über die Mittel verfügen, um nach einem Ransomware-Angriff sofort jedes geforderte Lösegeld bezahlen zu können.
Cyberkriminalität wird immer lukrativer
Dieses Phänomen tritt vor dem Hintergrund einer Zunahme der Risiken im Zusammenhang mit Ransomware im Jahr 2017 auf. Fachleute sind der Meinung, dass wir erst am Anfang einer Entwicklung stehen, in deren Verlauf die Angriffe immer zahlreicher und raffinierter werden.
Eine Studie von Carbonblack zeigt übrigens, dass die von Unternehmen gezahlten Lösegeldsummen rasant steigen: 24 Millionen im Jahr 2015, 850 Millionen im Jahr 2016 und 5 Milliarden im Jahr 2017!
Das reicht aus, um sowohl „kleine Einzelgänger-Hacker” als auch gut organisierte kriminelle Vereinigungen auf den Plan zu rufen.
Avant De Cliquer ist Mitglied des CPME, einem Verband kleiner und mittlerer Unternehmen aus allen Branchen: Industrie, Dienstleistungen, Handel, Handwerk und freie Berufe, und Mitglied des MEDEF, dem führenden Netzwerk von Unternehmern in Frankreich.
Bitcoin-Käufe: eine Garantie für den Fall der Fälle...
Darüber hinaus sind diese Käufe aufgrund der Schwankungen des Bitcoin-Kurses, der innerhalb weniger Monate von 500 € auf über 13.000 € gestiegen ist, rentabel.
Citrix hat übrigens 500 Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern gefragt, ob sie eine vorbeugende Politik zum Kauf von Bitcoins eingeführt haben. Das Ergebnis ist überraschend: Diese geben an, durchschnittlich 23 Bitcoins zu lagern...
Eine kostengünstige „Versicherung” angesichts der Verluste, die bestimmte Unternehmen verursachen, die nicht ausreichend auf Ransomware-Angriffe vorbereitet sind.
Beispielsweise Reckitt Benckiser, besser bekannt unter den Marken Nurofen oder Durex. Das Unternehmen soll aufgrund der Probleme, die durch die Ransomware Petya im Juni 2017 verursacht wurden, einen Verlust von 100 Millionen Pfund erlitten haben.
Organisationen neigen dazu, das geforderte Lösegeld diskret zu zahlen.
Es ist offensichtlich, dass Organisationen es vorziehen, das geforderte Lösegeld diskret zu zahlen. Damit verstoßen sie gegen die Anweisungen der Behörden. Und dennoch empfehlen diese durchweg, nicht zu zahlen.
Einige betroffene Organisationen erstatten niemals Anzeige, aus Angst, bei ihren Kunden und/oder Lieferanten eine Psychose auszulösen.
Seit Juni 2018 ist ein solches verschleierndes Verhalten nicht mehr möglich. Denn die Einführung der DSGVO ( Datenschutz-Grundverordnung) verpflichtet betroffene Unternehmen zur Offenlegung, andernfalls drohen ihnen hohe Geldstrafen.
















