In der Nacht vom 5. auf den 6. Juni wurde die Stadt Sarrebourg (Moselle) Opfer einesCyberangriffs durch Ransomware. Die Cyberkriminellen verschlüsselten ihre Computerdaten.
Gemäß den Empfehlungen der ANSSI (französische Behörde für Netz- und Informationssicherheit) hat die Stadtverwaltung sofort Anzeige erstattet. Sie hat sich außerdem geweigert, das geforderte Lösegeld in Höhe von 7,6 Bitcoins (fast 55.000 €) zu zahlen.
Tourismus, Gemeinden und Landwirtschaft.
Die Ursache des Angriffs ist bislang unbekannt. Aus Vorsicht kündigte Fabien Di Filippo, Abgeordneter des 4. Wahlkreises Moselle, an, dass die Mitarbeiter des Rathauses von Sarrebourg geschult werden sollen, um künftig nicht mehr in solche Fallen zu tappen. Die Gemeinde hat übrigens die Nachbargemeinden gewarnt, nachdem sie im Mai dieses Jahres Opfer eines weiteren Virus geworden war.
Die Region bleibt daher angesichts der Risiken im Zusammenhang mitCyberangriffen im Grand Est weiterhin in Alarmbereitschaft.















