Seit dem Aufkommen des Internets haben Hacker ihre Angriffe nie eingestellt. Mit der Zeit sind diese nicht nur vielfältiger, sondern auch raffinierter geworden.
Das Jahr 2020 bildet da keine Ausnahme. Das Phänomen „Cyberangriff” breitet sich aus. Es betrifft alle Arten und Größen von Organisationen in Frankreich wie auch anderswo.
Warum ein Cyberangriff?
Laut Thales werden 49 % der Hacker von Staaten unterstützt, um „sensible Daten von geopolitischen Zielen” zu stehlen. (Quelle: La Tribune).
Die Ziele sind klar: Cyberspionage, politische Destabilisierung und Sabotage!
Was sind die Ziele eines Cyberangriffs?
Die Staaten:
„Alle großen wirtschaftlichen, politischen und militärischen Mächte der Welt sind besonders von Angriffen betroffen.“ (Thales).
Mit anderen Worten: Die größten Weltmächte sind die bevorzugten Ziele von Hackergruppen: die Vereinigten Staaten, Russland, das Vereinigte Königreich, Frankreich, Deutschland, China, dann Indien, Südkorea und Japan.
Auch der Verteidigungssektor ist Ziel von Cyberangriffen.
Ebenso bleiben Rathäuser und Gemeinden nicht verschont. Und das ist erst der Anfang. Diese Welle von Cyberangriffen begann vor einigen Jahren in den Vereinigten Staaten und hält bis heute an. Seit einiger Zeit hat diese Plage auch Frankreich erreicht: die Rathäuser von Sarrebourg und Sequedin, den Departementsrat von Eure-et-Loir und die Region Grand Est.
Finanzen:
Von der Aussicht auf schnelle Gewinne angelockt, nehmen 20 % der Cyberkriminellen den Finanz- und Handelssektor ins Visier. Laut Thales „wurden 137 verschiedene geografische Gebiete von Angreifergruppen in diesem Sektor ins Visier genommen“.
Energie:
Über 230 Malware-Familien sind auf den Energiesektor spezialisiert, und mehr als 100 Länder waren bereits Opfer eines solchen Cyberangriffs.
Die Dienstleister:
Kleinstunternehmen, KMU und mittelständische Unternehmen verfügen oft nicht über die notwendigen Ressourcen und Mittel, um sich wirksam vor Hackerangriffen zu schützen. Cyberangreifer wissen das. Als Zwischenhändler genutzt, sind diese Unternehmen daher ein echtes Einfallstor, um größere Organisationen zu infiltrieren.
Cyberangriffe: Was sind die wichtigsten Formen?
Phishing oder Spear-Phishingsind die am häufigsten verwendeten Techniken. Sie ermöglichen es Hackern, leicht in das Informationssystem einer Organisation einzudringen. Die Technik ist einfach und leicht zugänglich, weshalb sie bei Hackern so „erfolgreich” ist. Hinter diesen Cyberangriffen verbergen sich meist Malware (bösartige Software) vom Typ Ransomware (Lösegeld-Software). Diese weit verbreitete Software legt ein gesamtes IT-System lahm, indem sie Daten verschlüsselt und den Zugriff blockiert. Die Folgen können katastrophal sein: finanziell, organisatorisch... Stellen Sie sich vor, eine Krankenhausabteilung wäre nach einem solchen Angriff völlig lahmgelegt! Die Folgen wären umso dramatischer.
2020 in Frankreich
„67 % der Unternehmen sind Opfer eines Cyberangriffs geworden, aber nur 10 % sind in der Lage, damit umzugehen. Die Zahl der von Cyberangriffen betroffenen mittelständischen Unternehmen ist von 36 % auf 63 % im Jahr 2020 gestiegen. Und 93 % der IT-Entscheidungsträger geben an, dass ihr System einen minimalen Datenverlust tolerieren könnte, aber 50 % von ihnen schätzen, dass bei einem Ausfall von mehr als einer Stunde die Einnahmen des Unternehmens stark beeinträchtigt werden könnten.“ (Quelle: silicon.fr).
Diese Zahlen sollten alarmieren. Es ist vor allem dringend notwendig, ab sofort eine echte Strategie für die IT-Sicherheit umzusetzen. Entscheiden Sie sich für eine bessere Anti-Phishing-Lösung, indem Sie Ihre Mitarbeiter für die mit Phishing verbundenen Risiken sensibilisieren.















