Was hat Cybersicherheit mit Valentinstag zu tun?!
Der Valentinstag steht für Liebe und zelebriert die Schönheit menschlicher Beziehungen. Leider bedeutet dies auch, dass Online-Betrüger diese Zeit emotionaler Offenheit nutzen können, um Spear-Phishing-Angriffe zu starten, bei denen sie Social Engineering und sogar Tools wie Deep Fakes einsetzen.
Am Valentinstag, aber auch an anderen Tagen im Jahr, können Betrüger Singles online mit sogenannten „Online-Liebesbetrügereien“ ins Visier nehmen. Sie geben sich als attraktive und interessante Person aus, um das Vertrauen von Singles online zu gewinnen, sie dazu zu verleiten, intime Informationen oder Inhalte preiszugeben, und/oder dieses Vertrauen zu missbrauchen, um ihnen Geld abzunehmen.
Betrüger können auch Unternehmen aus dem Einzelhandel ins Visier nehmen, die Sonderangebote zum Valentinstag anbieten. Sie können E-Mails oder Phishing-Nachrichten versenden, die scheinbar von diesen Unternehmen stammen, und die Opfer dazu verleiten, auf gefährliche Links zu klicken oder sensible Informationen preiszugeben.
Dating-Apps sind ein idealer Tummelplatz für Hacker
Seien Sie vorsichtig mit den Informationen, die Sie Ihren Gesprächspartnern in Dating-Apps mitteilen, denn Sie könnten durchaus mit einem Cyberkriminellen „matchen”. Hackern bieten sich auf Dating-Websites und -Apps zahlreiche Möglichkeiten. Es ist nämlich einfach, dort ein Gespräch zu beginnen, und diese böswilligen Personen können Ihren Wunsch nach einem Treffen missbrauchen. Die Möglichkeiten sind vielfältig:
Datenerfassung – Hacker können Informationen über Nutzer sammeln, indem sie sich in der Dating-App als echte Personen ausgeben. Sie können diese Informationen nutzen, um gezielte Angriffe zu starten oder Betrug zu begehen.
Phishing – Hacker können Phishing-Techniken einsetzen, um Benutzer dazu zu verleiten, auf Links zu klicken, die sie zu Websites führen, die darauf ausgelegt sind, sensible Informationen wie Passwörter oder Kreditkartendaten abzufangen.
Verbreitung von Malware – Hacker können Dating-Apps nutzen, um Malware wie Viren oder Spyware zu verbreiten, indem sie sich als potenzielle Partner ausgeben.
Betrug – Hacker können Dating-Apps auch für Online-Betrug nutzen, beispielsweise indem sie Geld für einen angeblichen Notfall oder für mehr oder weniger legale Dienstleistungen verlangen.
In diesem Zusammenhang können Cyberkriminelle weitere Praktiken und Hebel einsetzen:
Fokus auf eine besonders bösartige Praxis von Cyberkriminellen: Sextortion.
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Was ist Sextortion?
Sexuelle Erpressung, auch bekannt als Sextortion, ist eine Form der Erpressung, bei der eine Person droht, intime oder kompromittierende Informationen oder Bilder an andere Personen weiterzugeben, wenn das Opfer nicht den Forderungen nachkommt. Dazu können beispielsweise Geld, andere sensible Informationen oder die Durchführung von Handlungen im beruflichen Umfeld gehören.
Sextortion kann auf verschiedene Weise erfolgen. Beispielsweise kann eine Person damit bedroht werden, intime Fotos oder Videos zu veröffentlichen, die im Rahmen einer Online-Beziehung oder einer Korrespondenz über eine Dating-App entstanden sind. Es kann sich auch um eine Schadsoftware handeln, die sensible Informationen oder Bilder auf dem Computer des Opfers erfasst und diese dann für Erpressungszwecke nutzt.
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Wie soll man auf einen Fall von Sextortion reagieren?
Es ist wichtig zu beachten, dass Sextortion eine Form von Online-Gewalt ist. Das Opfer von Sextortion kann unter großem Stress und einem Gefühl der Demütigung leiden, was langfristig Auswirkungen auf seine psychische Gesundheit haben kann. Daher ist es wichtig, sich Hilfe von einem Fachmann zu suchen. Vermeiden Sie außerdem jeglichen Kontakt mit dem Erpresser, um keine weiteren Zahlungs- oder Informationsforderungen zu provozieren. Es wird jedoch empfohlen, alle Beweise für die Sextortion aufzubewahren, wie z. B. E-Mails, Nachrichten oder Screenshots. Diese können für die Behörden hilfreich sein. Wir empfehlen, sich an die Behörden zu wenden, um Anzeige gegen die Täter dieser Sextortion zu erstatten.
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